Kiwi: Lana im Labyrinth

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Es ist schon eine Weile her, dass ich mich mit Lana getroffen habe und deshalb allerhöchste Zeit, über Sie und alles was sie so beschäftigt, zu schreiben. Also Mitten in Wien haben wir uns verabredet, als es noch etwas sommerlicher war. In einem kleinen Lokal, saß sie da, wartete brav auf mich und streifte mehrmals über ihre kurzen Haare, die auch der Grund waren, warum ich sie nicht sofort wiedererkannte.

Die neue Frisur ist ihr so richtig ein Dorn im Auge, viel zu widerspenstig und gar nicht schön, findet Lana den aktuellen Haarstand auf ihrem Haupt und versucht sie deshalb regelmäßig mit zügigem Streichen glatt und dadurch länger zu bekommen. Ich fühle mit ihr, auch wenn sie dennoch gut aussieht, und wir tauschen uns über unsere jüngsten Begegnungen mit kurzhaarfetischistischen Frisören aus.

Aber es scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein, mit der wir uns beide beschäftigen. Ungewisse Ziele, heimliche Träume und ein ganz großer Wunsch, stehen auch bei ihr auf der To-Do-Liste, und irgendwie fällt es ihr schwer, das Alles ins rechte Licht zu rücken, um bei baldiger Gelegenheit, die gerade noch etwas versteckten Chancen zu erkennen.

Wenig ins rechte Licht gerückt werden muss Lana selbst. Ich kenne viele Menschen, deren besondere Ausstrahlung ich bewundere, vielleicht etwas abzukupfern versuche und mich heimlich im Augen aufreißen übe, oder einfach nur neidisch bei jeder Gelegenheit begaffen möchte. Lana erzählt mir von ihrem nicht so tollen letzten Jahr, dem Stress den sie sich selber irgendwie macht, ihrer Planlosigkeit und vor allem darüber, dass es ihr schwer fällt, den nächsten Schritt in eine unbekannte Richtung einzuschlagen. Und dennoch hat sie diese wunderbare Ausstrahlung im Einsatz, ohne sich dabei anstrengen zu müssen. Sie kann über ihr letzte Beziehung reden, die ihrer Meinung nach von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, und dabei trotzdem vor Leben und Energie funkeln.

Sie selbst, nennt sich „Unfähig fürs Büro“ und käme deshalb nur schlecht als Testimonial für die Karriere.at „Wie man nur so strahlen kann“-Kampagne in Frage. Lana strebt nach etwas Anderem. Was es ist, hat sie noch nicht entdeckt und es hält sich noch etwas in ihrem persönlichen Labyrinth versteckt. Klar ist, dass jeder Weg den sie einschlägt, sie ihrem Ziel näher bringen wird. Denn wichtiger, als zu wissen was man will, ist doch, zu wissen was man nicht will, was dann überbleibt, sind zahlreiche Chancen und Möglichkeiten.

Lana vergöttert ihre Familie, lässt sich nur wenig von Ursprung und Kultur beirren und hat in dieser Hinsicht ihre ideale Mitte, bei Familientreffen und Zusammenhalt gefunden und nutzt Mamas orientalische Küchengeheimnisse als Kraftquelle für Herz und Seele. Sie singt RnB und strotzt demnach auch vor innerer Kraft, die noch mehrere Motoren versorgen könnte und kann.

Und dann wär da noch der nicht ganz so nebensächliche Wunsch nach dem richtigen Partner, wofür auch ich gerade meine männlichen Single-Freunde im Geiste durchgehe und sie der Eignung prüfe. Bis dahin möchte ich hier noch ihr Mantra wiederholen, das viel zu gut ist, um es in meinen Gesprächskritzeleien noch länger zu verstecken:

Mach was dich interessiert!
Hör auf niemanden!

Mach das, was du für richtig hältst,
dann wirst du auch erfolgreich sein.

Lass dich nicht verunsichern – gaaaanz wichtig!

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Das singt sie:                                                                                        Das isst sie:

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Armenian_dolma.jpeg

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Armenian_dolma.jpeg

Cry me a river – Justin Timberlake

Yes – Musiq Soulchild

You  give me something – James Morrison

Just the way you are – Bruno Mars

alles von Michael Jackson

 Hier… (und woanders):Lanas Couch

 

 

 

 

 


Das familienerprobte Rezept gibts gerne auf Anfrage.

 

 

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