Herbst, musst du sein?

Sei668807_web_R_K_B_by_Rudolpho Duba_pixelio.det meine Mini-Gemüseplantage in Staub und Asche zerfallen ist, versuche ich mich damit abzufinden, dass der Sommer vorbei ist.

Doch was soll ich Gutes darin sehen, dass es in der Früh kalt und neblig ist, meine Variation an Sommersandalen, von denen ich nicht einmal alle getragen habe, verstaut werden muss und das nun Saison habende Schuhwerk mit Socken oder Schlimmeren getragen werden muss.

Ja, ja ich weiß schon, all die schönen Farben, Erntedank und Halloween, das physische und symbolische Fallen der Blätter, das seelische Vorbereiten auf den Einzug des Winters (und der Weihnachtskekse beim Billa) … und so weiter, das macht die Schönheit des Herbstes aus.  Mit Mitte Oktober sollte ich das wohl besser akzeptieren. Die beleibten Bauarbeiter am Grundstück gegenüber haben es längst kapiert und schützen ihre Körper und meine Augen mit dicken Jacken und Mützen.

Ich selbst habe die dritte Schnupfeninvasion hinter mir, weil ich es einfach nicht akzeptieren möchte, sollte nun aber besser nachgeben. Mit Zwang und ein bisschen Manipulation klappt das vielleicht auch.

5 manipulativ gute Gründe, den Herbst zu akzeptieren, wie er ist:

  1. Die Nächte werden länger … bei mindestens 12 Stunden Dunkelheit lässt sich doch sicher einiges anstellen. Ich denke da an Séancen und der Opferung von 1kg Tiefkühlhimbeeren fürs Raspberry Daiquiri Gruppengelage.
  2. Noch ein weiterer Grund die Dunkelheit zu nutzen: Fernsehen, es fernsieht sich nie so gut wie nachts. In meinem Fall ist es die Serienobsession, die ich viel freizügiger ausleben kann. Auf dem Programm stehen: Downton Abbey (3. Staffel), Homeland (2. Staffel) und Secret Diary of a Call Girl (2. Staffel) – Yeah!
  3. Es nascht sich besser wenn es draußen kalt ist. Für den Winterspeck muss gesorgt sein, so wollte es Mutter Natur.
  4. Mindestens genauso gut: Lesen! Meine Liste hat sich in den vergangenen Tagen stets ausgedehnt, soviel guter Lesestoff springt mir gerade in die Augen. Da wären die Kolumnensammlungen, wie Mama, jetzt nicht! von Daniel Glattauer, About A Girl von Lindsey Kelk und Der Hexenkessel, von meiner Romanschreibtrainerin Tessa Liebermann.
  5. Planen, und zwar den nächsten Sommerurlaub – klar hier träume ich schon wieder in Richtung Wärme und Ferne … Miami, Kuba, oder L.A. stelle ich mir so vor, doch noch muss ich recherchieren und setzte deshalb diverse Reiseführer noch auf meine Leseliste, während ich zur Einstimmung gerade meine Zehennägel quietschpink lackiere …

 

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