Herbstrestl vs. Winterfieber

Nicht nur, dass ich die Zeitumstellung, die kühlen Tage und alles was den Herbst so grau und fade macht noch immer nicht akzeptiert habe, werde ich schon mit der nächsten Herausforderung konfrontiert. „Es wird ein kalter Winter!“ geifern die zumeist äußerst Weihnachtslüsternen in meinem Umfeld.

herbstrestl

Wir ungeduldigen Alpenrepublikaner
Es ist wohl offensichtlich, dass wir Alpenrepublikaner die Eigenschaft besitzen, nicht im Hier und Jetzt zu sein, sondern im Dort. Denn Ende Juli herbstelts schon, im Oktober werden die Nikoläuse ins Billa-Regal geräumt und die November-Gesprächsthemen-Brennpunkte sind: Wer kommt wo wann, zu wem zum Weihnachtsbesuch, was wird geschenkt und noch viel wichtiger: Wann wird endlich der erste Punschhüttenmarathon gestartet … Hey! Stopp! Ich bin nicht bereit!

Meine aktive Teilnahme ist allerdings nicht von Nöten, denn bei mir zuhause hat sich, einfach ohne mich, schon alles im natürlichen Rhythmus an den Winter angepasst. Das Auto hat die Winterpatscherl an, im Bett wartet die Daunentuchent und auch der Rest agiert gemäß den Erwartungen der kalten Jahreszeit, denn wenn man das Basilikum nach draußen stellt und vergisst es über Nacht wieder herein zu nehmen, dann hat es sich am nächsten Morgen in Luft aufgelöst.

Nur noch 47 Tage!
Ich muss also mitziehen, weiß aber jetzt schon, wenn ich in 48 Tagen, also am 25. Dezember den Weihnachtstrubel mit allen dazugehörigen Kalorien akzeptiert habe und vielleicht sogar genieße, seufzt irgendwo ein gestresstes Mundwerk: „Jetzt ist Weihnachten auch schon wieder vorbei …“

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