Workshop

literaturworkshopHeute Nachmittag wird gegrübelt, studiert und etwas philosophiert. Nein, ich rede hier nicht von den Vorgängen einer ländlich-staatlichen schalwissenschaftlichen Fakultät, wo ich in jüngster Zeit etwas zu viel für meinen Geschmack herumhänge.

Nein, ich rede von einem echten Kreativworkshop, wo ruhelose Köpfe eben diese über ein Blatt Papier beugen unter seltsamerweise funktionierender Hochleistung ihre Extensionen dazu schütteln das unbefleckte Weiß in krakeligem blauem, schwarzem, aber keines falls rotem Kursiv ordentlich auf den Leibe zu rücken. Um dann die geistigen Güter zögerlich, zimperlich mit ungutem Gefühl im Bauch aus der Hut zu geben. Danach wird bejaht, entsagt und befragt, das frisch Geschlüpfte gejagt, zerlegt zerkaut und verdaut, die Überreste neu arrangiert, frisch angehaucht und nochmals mit Zustimmung zelebriert.

Man geht, man schwebt, man ist kreativ belebt und wünscht sich eine weitere Hingabeversammlung wo selbst dem grauesten Geist ein mehrfarbiges Diskolicht aufgeht.

Danach geht’s weiter in die Fakultät, wo selbst das Sitzen überfordert, das Mitschreiben nie funktioniert und die frische Inspiration den Körper in Gähn-Sequenzen Stück für Stück verlässt, zumeist aber im Auto nett auf einen wartet …

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