FoodUpgrade: Toskanabrot

toskanabrot

 Frisch, knusprig, herrlich

Und wieder fabriziere ich ein Brot, dieses Mal landet es sogar traditionell im Ofen, wo es gebacken und knusprig wird. Lange habe ich mich nicht getraut es zu wagen, ein gscheites Brot zu backen – nämlich ohne gärig richender Fertigmischung. Aber bereits der erste Versuch hat sich gelohnt, der zweite (hier dokumentiert) ist noch etwas besser gelungen und war im Nu verschlungen …

Die Zauberzutaten:
1/2 kg Mehl (glatt)
1/4 Liter warmes Wasser (Warm ist wichtig!)
1 Pack. Germ frisch (probierts mit Trockengerm aus und sagt Bescheid …)
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1 Hand voll getrocknete Tomaten, grob geschnitten
1 Hand voll Oliven (halbiert, ganz, weglassen …)
5 EL Olivenöl

Und so funktionierts:
Vorteig, Dampfl, oder wie auch immer ihr das nennt zubereiten (Germ in das Wasser zerbröseln und gut verrühren, etwa 4 EL Mehl unterrühren, sodass es eine klebrige Pampe daraus wird. Die Germ sollte relativ rasch aktiv werden und die Pampe sich ausdehnen. Dazu, das ganze Pampenzeug etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen)

Dann:
Die Pampe mit dem restlichen Zeug (Mehl, Salz, Zucker, getrocknete Tomaten, …) vermengen und gut kneten. Das Resultat ist ein glatter Teig. Eventuell kann mit etwas Flüssigkeit (Wasser) oder mit Mehl nachgeholfen werden. Allerdings kann ich euch folgende Erfahrungswerte überbringen: Je schneller der Teig glatt wird und umso weniger man beim Kneten nachjustieren muss – umso perfekter wird das Brot.

Den Teig wieder eine Stunde an einem warmen Ort (Mexico ist ein verlässlicher Tipp) gehen lassen. Nach der Stunde den Teig ausrollen und wie ein Strudel zusammenrollen/zusammenschlagen. Und dann kommts: Nochmals etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. In der Zwischenzeit das Backrohr vorheizen (180°C, Heißluft). Sorry … ich weiß, wie nervig das ist.

Finale:
Das zum Strudel geformte Brot auf ein Backblech legen und mit Mehl bestäuben. Für 30 Minuten backen. Herausnehnmen und auskühlen lassen.

PS:
Wenn es fertig ist und natürlich schöner aussieht als man sich je gedacht hätte, dass ein Brot aussehen kann … erkennt man, das man das Ganze auch Ciabatta nennen kann …

Und dann heißt es nur mehr: Stop –  if you can!

 

  1 comment for “FoodUpgrade: Toskanabrot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *