Pasta Asciutta vs. Spaghetti Bolognese

75992_web_R_by_Maren Beßler_pixelio.deNachdem die Erdbeeren beinhahe errötet, nun von der Schwere des Regenwassers und dem ungestümen Sturm erschöpft abfallen noch bevor ich sie naschen kann, wird am Wochenende wieder Winterprogramm aufgefahren und das Motto lautet: Pasta Asciutta vs. Spaghetti Bolognese. Es wird also gekocht, in Eintopfverhältnissen natürlich und dann wird geschlemmt, bis das letzte Spaghetti zumindest den Mundwinkel erreicht hat. Jawohl, so stell ich mir vor allem den Samstag abend vor, wenn der Rest der Woche erledigt ist und eigentlich nichts schlimmes mehr passieren kann.

Dem einzigen Problem dem ich mir an diesem Abend stellen werde ist, heißt es nun Pasta Asciutta, bzw. weniger gepflegt Bastaschutta oder Spaghetti Bolognese? Als Ex-Landei-Stadtflücht-und-Neospeckgürtler bin ich sozusagen schon mit einigen Arten in Berührung gekommen, wie mein Lieblingsgericht nun betitelt wird, oder was es beinhalten muss.

Hier meine Erkenntnisse:

– Am Land ruft man es vor allem mit weit aufgerrissenem Kindermund: Bastaaaschutaaa
– In der Stadt, wenn es auf der Speisekarte tront, darf man es als Ragù alla bolognese ordern, wahlweise mit Tagliatelle oder Spaghettinis und Grana
– Wer das Ragu aus gemischtem Faschiertem macht ist langweilig
– Wer Ketchup hinein tut ist für mich ein kulinarischer Versager
– Nur der Spaghetti Bolognese/Pasta Asciutta-Erzfan kann das Sättigungsgefühl das beim Otto-Normal-Verzehrer nach dem ersten Tellerberg auftritt, ausschalten
– Wer die Fertiggewürzmischung kauft, die interessanter Weise wieder unter dem Namen Pasta Asciutta läuft, ist für mich unten durch – wer dafür Werbung macht sowieso auch
– Wer mir das Gericht freiwillig serviert, ist und bleibt mein Held!

Bildquelle: Maren Beßler  / pixelio.de

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