Media Monday #163

Neue Woche, neue Fragen – ein Media Monday ist wieder herangebrochen. Interessanter Weise lockte dieser meine weniger hochlobenden Kommentare heraus. Dennoch gut, Gesehenes wieder Revue passieren zu lassen und neue TV-Pläne zu schmieden.

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1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder –konsum thematisieren schmecken mir nicht besonderes, haben sie auch nie, ist scheinbar einfach nicht mein Genre. Ups, aber da ist doch Breaking Bead, eine der großartigesten Serien seit es Fernsehen gibt. Aber gerade wegen der Thematik wollte ich die Story lange nicht sehen.

 

2. Reguläres Fernsehprogramm empfinde ich als anstrengend, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen dass sich die Masse freiwillig Realitymüll ansehen würde, wenn sie die Inhalte etwas besser steuern könnten, oder die Motivation nach wertvolleren Alternativen nicht so schwach ausgeprägt wäre. Fast schon erleichtert, swappe ich selbst zur 100. Wiederholung von King of Queens oder zur 1000 Ausstrahlung von Die Nanny wenn bei mir einmal der Drang nach wirklicher Unterhaltung schläfrig ist.

 

3. Arztserien haben mich zur Zeit von Emgergency Room interessiert, danach erlebte Scrubs einen kurzen Höhenflug im meinem Programmkatalog, der allerdings nicht allzulange anhielt. Aktuell beachte ich weder Grace Anatomy noch Ableger Privat Practice, das mir beides leider schon nach kurzem reinschnubbern zu langweilig wurde. Erdbeben und Flugzeugabsturz taten dabei nichts zur Sache, im Gegenteil … Dr. House wird vielleicht die nächste Serie der ich mir nach offiziellem Ende widmen werde, um sie dann, wenn sie meine Erwartungen zu übertreffen schafft, im Ganzen zu genießen.

 

4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der auch tatsächlich noch Überraschungen zu bieten hat. Momentan kommt mir eigentlich nur das Gähnen wenn sich drei bis vier Köpfe mit Stirnrunzeln über eine Blutlache beugen. Auch wenn alles drum herum passt, der Ort des Geschehens ködert kaum mein Interesse.

 

5. The Tree of Life schreit schon Kunstfilm, erscheint mir aber nur prätentiös, weil es für mich viel zu lange dauerte, bis ich den roten Faden aufgeschnappt habe und ihm dann schon gar nicht mehr folgen wollte.

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6. Emily Blunt ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt auch in ihren Rollen, speziell in Lachsfischen in Jemen oder in Der Plan, dass sie ein besonderer Charakter ist und noch viel speziellere spielen kann, als ich noch zu früheren Zeiten (Der Teufel trägt Prada) vermutet habe.

 

kiwigreen_theguardian7. Zuletzt gesehen habe ich The Guardian und das war erneut überraschend gut, weil lange nicht gesehen und Kevin Costner diese Rolle an den Leib geschneidert wurde und zu guter Letzt, die Handlung einfach erfrischend wirkt bei dem schwülen Wetter.

 

 

 

 

 

 

 

  2 comments for “Media Monday #163

  1. 12. August 2014 at 08:23

    Die Massen schauen freiwillig Realitymüll! Warum sonst gibt es immer mehr von diesen unsäglichen Sendungen?

    • Missus Apples
      12. August 2014 at 12:49

      …naja, aber auch nach dem Schema „gegessen wird was auf den Tisch kommt“

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