Media Monday #167

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Ja, ich will nur das das Gute, und such es auch, denn es versteckt sich gerne. Aber hin- und wieder tritt es zumindest für einen winzigen Augenblick in zumeist äußerst einfacher aber perfekter Form in Erscheinung, jedenfalls verbirgt es sich irgendwo hinter Macht und Gier, Krieg und Katastrophe, Wahnsinn, einer Menge Mengenverblendung und der üblichen schlechten Montag-Morgen-Laune … eine Wiederspiegelung meiner Begierden und die Notwendigkeit eines funktionstüchtigen Verdauungssystems spiegelt sich natürlich im Media-Monday-Report # 167 wieder …

1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von Gute-Laune-Filmen, denn derzeit hat man das Gefühl dass allein die Horror- und Psychoschocker samt Thrill das Film- und Kinoprogramm beherrschen, neben den eh schon zigtausenden Katastrophen in den Jetztzeit-Nachrichten.

2. Urlaubs- oder Strandlektüre darf das Reisegepäck und den Reisemagen nicht zu sehr belasten und sollte deshalb leicht und bekömmlich sein.

3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur musste ich zuletzt mit Jack Ryan in Jack Ryan erleben, vom Student der zufällig 9/11 im TV verfolgt zum schwer verletzten und halbgelähmten Kriegsveteran, zum Finanzanalytiker und schließlich zum Hero ala Mission Impossible … und das bei nur zwei Wochen Training (lt. Jack Ryan).

4. Ein Happy-End ist unverzichtbar für einen guten Film. Keinesfalls aber soll das Ende schon nach 5-Minuten visualisierbar sein – eine schwierige Herausforderung wie ich leider sehr oft feststellen muss. Noch schlimmer sind allerdings diese Open-Endings, die genau dann vorschnell eintreten, wenn man den Filmverlauf und alle Geschehnisse endlich einmal geschnallt und verdaut hat.

 5. Roboter dagegen, sind bis auf wenige Klassiker zumeist gut verzichtbar.

6. Der Pate ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm, weil er der verdammte Godfather ist von allem was danach erschien.

7. Zuletzt gesehen habe ich das alternative Ende von How I Met Your Mother und das war zwar einfach und vorhersehbar, aber genau das was ich brauchte, weil die
Erstversion absolut nichts mit einem gelungenen Serienfinale zu tun hat. Im Vergleich dazu erringt selbst das Finale von Dexter Segen und Applaus.

 

 

  5 comments for “Media Monday #167

  1. 8. September 2014 at 17:25

    Also ich kenne viele, viele gut Filme, bei denen gerade das Nicht-Happy-End die Klasse ausmacht. Oder wo die Bezeichnung als Happy-End zumindest diskutabel ist.

    • Missus Apples
      8. September 2014 at 20:35

      Zum beispiel? Freu mich immer über gute Tipps …

      • 8. September 2014 at 22:49

        ich hab meistens den Eindruck, dass die guten Filme ein Happy End haben, die sehr guten darauf verzichten und ihr Ende zwar oft positiv gestalten, aber es für meinen Geschmack definitiv nicht in den Begriff Happy End hineinpasst

        Beispiele wären Star Wars Episode 5, Franklyn, Arlington Road, Once Upon A Time in the West, Inception oder Prinzessin Mononoke

        • Missus Apples
          9. September 2014 at 10:03

          Hmmm … interessante Ansicht die sicher etwas (oder etwas mehr) Wahres hat. Ein sehr guter Film braucht nicht das perfekte und vollständige Ende, bringt uns aber auch nicht dazu, dass es uns aus dem Sofa herausreisst und wir den TV schütteln wollen, damit er vielleicht noch ein wenig mehr her gibt.

      • 9. September 2014 at 09:03

        Zum Beispiel „Requiem for a Dream“, „Into the Wild“, „The Hurt Locker“, „We Need to Talk About Kevin“, „Moulin Rouge“. Dramen eben. Ein „Gute Laune“-Film ist da deshalb eher weniger darunter 🙂

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