Media Monday #168


Media-Monday-Unser, leider kann ich durch dich nicht das letzte Kinoerlebnis verarbeiten, das macht aber auch nichts, denn zu Sex-Tape gibt es kaum etwas zu sagen, außer dass es für längere Zeit wieder reicht die dunklen Hallen aufzusuchen und ich mich viel lieber an alten Klassikern und neuen Alternativen bedienen werde. Schade, eigentlich, aber für ein „Eh lustig, …“ bleibe ich lieber zu Hause und beobachte den Nachbarn beim Pool auslassen.

media-monday-168

 

 

kiwigreen_tschittitschitti

1. Tschitti Tschitti Bang Bang war mir persönlich deutlich zu langatmig als ich Mal gesehen habe. Ist auch eindeutig ein Film aus ganz anderen Zeiten, der aber dennoch seinen Charme nicht verliert.

2. Fragwürdige Moral kann der Geschichte das gewisse Etwas verleihen oder aber das Prädikat „besonders anstrengend“. Vor allem dann, wenn einem die Geschichte noch weit nach dem Abspann, oft sogar bis zum nächsten Morgen, hartnäckig beschäftigt. 

3. Nicolas Sparks würde ich schon aus Prinzip nicht schauen oder lesen, denn da falle ich schon in einen antidramatösen Tiefschlaf bevor ich noch den Titel zu ende gelesen habe. Das Lächeln der … *schnarch-schlabber-grunz-komabüsel*. 

4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als die Entfernung diverser Gliedmaßen, denn allein der Gedanke an Knochenknacken oder Fingernägelentfernen, lässt mich meine Beine in die Hände nehmen und die Flucht ergreifen.

kiwigreen_ewoks

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie bessere unterhaltsamere Fellgestalten geben als Die Ewoks, schließlich war mir ihr Star Wars-Ursprung nicht bewusst und haben auf naive und unterhaltsame Weise, bei mir kindliches Entzücken und Euphorie erzeugt.

6. Warum gibt es eigentlich nicht mehr Romane, die sich schon vor dem aufschlagen/antippen der ersten Seite lautstark und vertrauensvoll outen: Lies mich – du wirst es nicht bereuen! Das letzte Lesehighlight ist einfach schon viel zu lange her…

kiwigreen_düringer_donnerstalk

7. Zuletzt gesehen habe ich (das auch Berichtenswert ist) einen wunderbarenAusschnitt aus Dorfers Donnerstalk (Hinweis: ein rares österreichisches Meisterstück im öffentlichen, rechtlichen Spätprogramm aus den Jahren 2004-2011) und das war wenn ich mich zurecht zurück erinnere Roland Düringers Wutbürger-Auftakt, weil er es schon damals die wunde Thematik gut auf den Punkt gebracht hatte, nur leider sonst niemand eine Genesung in Aussicht stellt. Finden lässt sich das Video leider nur mehr indirekt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *