Stillen will gelernt sein

stillen_schweine_kiwigreenNach nun 14 Monaten Einsatz kann ich sagen, in Sachen Stillen kann mir nun keiner mehr etwas vor machen. Ja, dieses Thema wähle ich als soliden Einstieg in das adaptierte Blogger-Dasein.

Es ist also so: Es war hart, es gab Probleme, ich habe gekämpft, er hat geweint, ich habe geweint, er hat gekämpft, es tat weh, es war wunderschön, ist es immer noch, dazwischen hasse ich es und auf jeden Fall gilt: Es ist die vollkommenste Sache der ganzen Welt!

An dieser Stelle das 999. Dankeschön an meine Hebamme, ohne die ich es nicht geschafft hätte. Denn wenn man denkt, zu diesem Thema erhält man problemlos Hilfe und Unterstützung aus dem direkten Umkreis, dann hat man sich ordentlich geschnitten – ich erlitt hier ordentliche Fleischwunden und entdeckte zum ersten Mal, dass ich als frisch gebackene Mama, wie eine naive Außerirdische mit Kind, die Erde betrete.

Die Einen zweifelten, dass das (= Milch kommt aus der Brust heraus, das Baby wird davon direkt ernährt, wächst und gedeiht, …) überhaupt funktioniert, die Anderen waren sich sicher dass das nicht gut genug ist, und der schreckliche Rest, war in Wahrheit planlos und murmelte aber „Also ich hatte keine Probleme damit“. Nach diversen Berg- und Talfahrten kann mir nun aber niemand mehr etwas vormachen und dennoch datf ich mir in meinem aktuellen Status (Stillzeit: 14 Monate) nun anhören: „Waaaas? Das funktioniert immer noch? Kommt da überhaupt noch etwas heraus?“

Kiwigreen-Glosse: Natürlich braucht der kleine Sauger dies nicht mehr zur Ernährung, sondern weil er auf Körpernähe steht, er fühlt sich geborgen, schläft dadurch besser und schneller ein, lässt sich beruhigen, nutzt das Nuckeln zur regelmäßigen Therapiesitzung, … er liebt es einfach! Warum soll ich ihm das nehmen?

 

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